Viele Kinder und Jugendliche haben den Berufswunsch Feuerwehrmann. Einen Arbeitstag im Leben eines solchen Berufsfeuerwehrmannes konnten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Wolfach vergangenes Wochenende nach-empfinden.

Los ging ihre Schicht ganz standesgemäß beim Antreten, worauf Fahrzeugeinteilung und ‑einweisung folgten. Kaum mit den Fahrzeugen vertraut, ertönte im Wolfacher Feuerwehrhaus der Alarmgong: „Einsatz für die Feuerwehr Wolfach, Bauunfall am Bauhof“ lautete der erste von sieben Einsätze im Verlauf der folgenden 24 Stundenschicht.

Mit drei Fahrzeugen und elf Mann fuhr die Mannschaft das Objekt an und erkundete die Lage. Eine Person in Form einer Übungspuppe wurde unter einer Palette Absperrbarken begraben. Mit Hilfe von Hebekissen konnte der Verunfallte schnell aus seiner Lage befreit werden.

Nach dem Einsatz hatte ein Teil der Gruppe theoretischen Unterricht zum Thema Löschangriff, weitere Jugendfeuerwehrkameraden bereiteten das Mittagessen zu. Danach hatten alle Zeit für sich bevor dies durch einen weiteren Einsatz unterbrochen wurde: „Brand neben dem Hausmeisterhaus der Grund- und Hauptschule“ lautete das Einsatzstichwort. Nun konnte das theoretische Wissen in der Praxis eingesetzt werden. Nachdem die Pumpen zur Löschwasseraufnahme aus der Kinzig vorbereitet waren wurden mehrere Rohre vorgenommen. Das Wasser bat eine Willkommene Abkühlung an diesem heißen Wochenende.

Auch Dienstsport ist Teil des Arbeitsalltags und so konnten die Jugendfeuerwehrleute danach ihre Kräfte bei einem Basketballspiel messen, welches aber auf Grund eines Einsatzes unentschieden unterbrochen werden musste. Ein Wanderer hatte sich im Wald beim Hofeckle verletzt und wusste seine genaue Lage nicht. Aus mehreren Richtungen erkundeten die Jugendlichen das Gebiet. Nachdem sie ihn gefunden hatten wurde dieser zur ärztlichen Versorgung Richtung Straße gebracht.

Der Nachmittag konnte jeder für sich nutzen und bis nach dem Abendessen standen auch keine Einsätze mehr an.

Das Highlight des Wochenendes bildete für die Jugendfeuerwehrangehörigen wohl das kleine Feuer unterhalb St. Jakob, welches die Jugendlichen löschen durften. An der Einsatzstelle angekommen, rüstete sich der Angriffstrupp mit Schlauchmaterial und Strahlrohr aus. Unterstützt von weiteren Kameraden wurde die Schlauchleitung zur Einsatzstelle verlegt und eine Wasserentnahme aus offenem Gewässer vorbereitet. Das Feuer war schnell unter Kontrolle und bald darauf konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Nach dem Einsatz mussten das Fahrzeug noch Einsatzbereit gemacht werden bevor es dann zur verdienten Nachtruhe überging.

Bevor es am nächsten Morgen ans Frühstücken ging folgte der letzte Einsatz dieses besonderen Wochenendes. Auf einem Betriebsgelände hatte ein Fass leck geschlagen, ist ausgelaufen und hatte eine Verunreinigung auf der Straße hinterlassen. Schnell konnten die Jugendfeuerwehrkräfte das Fass wieder verdichten und die Betriebsstoffe aufnehmen.

Beim anschließenden Frühstück konnten sich die Jugendlichen über die vergangenen 24 Stunden austauschen und stellten zufrieden fest, dass dies ein tolles und abwechslungsreiches Wochenende gewesen ist.


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