Wo normalerweise die Skispringer um die größten Weiten springen, fand nun ein etwas anderer Wettkampf statt. Ziel war es die Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt in die Gegenrichtung zu erstürmen. Vom Auslauf der Skisprungschanze bis ganz nach oben mussten die Teilnehmer über 140 Höhenmeter bezwingen. Die maximale Steigung auf der Strecke liegt bei 35 Grad. Das Rennen gilt daher als der härteste 400-Meter-Lauf der Welt.

Insgesamt sind 1.300 Teilnehmer in unterschiedlichen Kategorien angetreten.

In der Kategorie „Staffel Firefighter“ startete auch ein Team der Feuerwehr Wolfach. Tobias Schamm, Martin Eisenmann, Michael Dieterle und Joachim Oberfell bezwangen zusammen im Staffellauf die 400 Meter-Strecke.

Nachdem die Feuerwehr Wolfach unter anderem mit diesen vier Kameraden in den Vorjahren schon an den Treppenläufen in Berlin und Frankfurt erfolgreich teilgenommen hatte, sollte nun erstmalig auch an einem Lauf auf der Skischanze eine Herausforderung gesucht werden.

Für die „Firefighter“ gab es zwei Vorläufe mit je 18 Mannschaften und einen Finallauf, bei dem die besten 20 Teams der Vorläufe noch einmal starten durften. Mindestens Feuerwehrhose und Feuerwehrhelm mussten beim Wettkampf getragen werden.

Im ersten Abschnitt vom Start ab ging es zuerst einmal in rasantem Tempo leicht bergab, um dann am Schluss in den Anstieg über zu gehen. Nach 100 Metern erfolgte dann die Übergabe an den zweiten Läufer, der die ersten Meter noch mit mäßiger Steigung bezwingen durfte. Aber schon kurze Zeit später stieg der Hang erbarmungslos auf bis zu 35 Grad Steigung an. Ein aufrechtes Laufen war hier nicht mehr möglich, sodass die Hände zu Hilfe genommen werden mussten. Mit letzten Kräften erfolgte dann die Weitergabe des Staffelstabs an Läufer 3, der seine 100 Meter noch direkt im steilsten Teilstück des Landehügels begann. Nach oben hin nahm die Steigung dann spürbar ab und ein „normales“ Laufen war wieder möglich. Nachdem der dritte Läufer gegen Ende seines Abschnitts die Holzrampe zum Schanzentisch überwunden hatte, erfolgte die Übergabe des Staffelstabs an den Schlussläufer, welcher noch den kompletten Anlaufbereich der Schanz überwinden musste und nach 3 Minuten und 26 Sekunden als vierte Mannschaft am oberen Ende der Schanze ankam.

Nach Beendigen beider Vorläufe lag das Team auf einem sehr guten siebten Platz. Dies bedeutete natürlich, dass im Finale die gleiche Strecke noch ein drittes Mal angetreten werden musste.

Zusammen mit den anderen 19 schnellsten Teams ging es dann noch einmal an den Start. Im Vergleich zum ersten Start konnten nun die Kräfte besser abschätzt und eingeteilt werden, aber die Anstrengung der ersten beiden Läufe waren deutlich zu spüren. Am Ende konnte sich das Team der Feuerwehr Wolfach aber um 11 Sekunden auf 3:15min verbessern und hat es damit auf den vierten Platz geschafft.

 

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